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Chronik
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auf einer Anhöhe an der Pforte zum Rottal gelegen - Pöllingkofen
genannt - in dem die Grafen von Leonberg lebten.
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Anno 1255 erwarb der Regensburger Dom-
dekan Heinrich Seemann diesen Besitz und
gründete das Augustinerkloster Seemanns-
hausen, das Jahrhunderte Zentrum für geistiges
Leben, Kunst und Kultur war.
Dazu sorgten die Augustinermönche sich
auch um das leibliche Wohl der Bevölke-
rung an Bina, Rott und Vils. Ihr Wissen um
die Kraft der Naturheilmittel trug den Ruf
der Klosterapotheke ins weite Land.
Ebenso berühmt war das Klosterbier, das
die Mönche selbst brauten. Einen Teil da-
von haben sie auch selbst getrunken, beson-
ders wenn das strenge Fastengebot nur
flüssige Nahrung erlaubte.
In der klösterlichen Landwirtschaft baute
man die Gerste, verarbeitete sie zu Brau-
malz und auch der Hopfen rankte sich
damals im Binatal an Holzstangen zum
Himmel.
Im Jahre 1802 fiel das Kloster Seemanns-
hausen der Säkularisation zum Opfer; die
Mönche wurden nach München verwiesen.
Die Brautradition wurde jedoch ohne Un-
terbrechung in den Kellergewölben weiter-
geführt, so daß es in Seemannshausen seit
über 600 Jahren Klosterbier gibt. |
Wir haben den alten Bierkeller,
in dem schon die Mönche ihre fri-
sche Maß Bier zapften, restauriert,
und freuen uns sehr, unseren Gästen
in den gemütlichen Gewölben wie-
der einen Trunk präsentieren zu
können, wie es zu Zeiten des Klo-
sters üblich war. Damals kannte
man keine Bierfilter, daher gab es
nur kellertrübes Bier. Dieses Bier
ist sehr bekömmlich, von ausge-
zeichneten Geschmack und wird
meist Wand an Wand mit der Brau-
stätte ausgeschenkt.
Dazu bieten wir eine herzhafte Brotzeit
aus unserer Gutsküche an. Sie dür-
fen aber auch einen Imbiß mit-
bringen.
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Copyright (c) 2012 Klosterbräu Seemannshausen
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